Ihre Lebenslagen

 
Als Kirche begleiten wir Menschen von der Wiege bis zur Bahre.
Es gibt sehr schöne Momente, die Sie mit uns teilen können, aber leider auch sehr traurige und oft auch belastende Situationen, in denen wir als Kirchengemeinde Sie als Gemeindeglied nicht allein lassen möchten.
Allzuoft sucht man sich die eigene Lebenslage nicht aus, sondern man wird recht überraschend hineingestellt.
Die folgenden Seiten können Ihnen dann möglicherweise eine Hilfe sein oder Ihnen vorab als Anregung dienen.
 
 

Die Taufe ist die festliche Aufnahme eines Menschen in die christliche Gemeinde.
Im Taufgottesdienst gießt die Pfarrerin oder der Pfarrer Wasser über den Kopf des Täuflings.
Das Ritual geht zurück auf die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer, die in der Bibel (z.B. in Matthäus 3,13-17) geschildert wird. Die Taufe ist ein Sakrament, das alle Christen miteinander verbindet. 
Zur Vorbereitung auf die Taufe findet zwei Mal im Jahr ein Taufseminar statt. 
 

Zur Vorbereitung:

Wer soll Pate werden?
Wann soll die Taufe stattfinden?
Welcher Taufspruch soll der Täufling bekommen?
Die Taufe ist ein Teil unsere Gemeindearbeit und richtet sich v.a. an junge Familien.
Weitere Infos zur Taufe finden Sie hier.
 
 

Einmal im Jahr findet ein Tauferinnerungsgottesdienst für all die Täuflinge des Vorjahres statt. 
In diesem Gottesdienst erhalten die Tauffamilien ihre Taufschafe ausgehändigt.
Das Team der Gottesdienste für Groß und Klein ist regelmäßig mit dabei.
Der Termin liegt in der Regel zwischen Ende der Sommerferien und Erntedank.
 

Der Konfirmandenunterricht findet überwiegend mittwochs (16.30-18.30 Uhr ca. zwei Mal im Monat) und an einem Samstag (Bezirkskonfirmandentag in der Johannes-Diakonie in Mosbach) statt. Durch das Konfi-Camp Mitte Juli in Sulz am Eck, im November durch dem Bezirkskonfi-Cup (Fußballturnier der Konfi-Gruppen im Kirchenbezirk Mosbach), den YouGo-Bezirksjugendgottesdiensten und den Konfi-Events (Film- und Spieleabende unserer Kirchengemeinde) wird das Angebot abgerundet.
In den Themeneinheiten reden wir über den Glauben, lesen in der Bibel und tauschen uns darüber aus. Je nach Jahrgang sind auch Mitarbeiter dabei.
Die Konfi-Zeit ist eine gute Gelegenheit, Jugendliche, die du vielleicht seit der Grundschule nicht mehr gesehen hast, wieder zu treffen und auf andere Weise kennen zu lernen, mit ihnen und dem Gemeindepfarrer bzw. dem Team Gottesdienste vorzubereiten und zu feiern und einiges zu erleben. Weitere Infos über unsere Konfi-Arbeit findest du auf unserer Konfi-Seite.
Wir freuen uns auf dich!
 

Die kirchliche Trauung wird mit einem Gottesdienst gefeiert, in dem zwei Menschen vor Gott und der Gemeinde versprechen, ihren weiteren Lebensweg gemeinsam zu gehen.
Für ihre Ehe bitten sie um Gottes Segen. Voraussetzung für die kirchliche Trauung ist die Eheschließung auf dem Standesamt, nur damit sind die Partner nach staatlichem Recht verheiratet. In der evangelischen Kirche ist die Ehe kein Sakrament.
 
Weitere Infos zur kirchlichen Trauung finden Sie hier.
 
 

Im Alter von 14 Jahren werden Jugendliche konfirmiert: sie sagen „Ja“ zum Glauben an Gott und empfangen seinen Segen.
In der evangelischen Kirche ist es in vielen Gemeinden üblich, diese Konfirmation als Jubiläum zu feiern: Menschen kommen erneut in die Kirche, überdenken ihren Lebensweg und empfangen erneut den Segen.
Auch Gemeindeglieder, die zugezogen sind und ursprünglich nicht in Asbach, Mörtelstein oder Obrigheim konfirmiert wurden, sind herzlich eingeladen, ihr Konfirmationsjubiläum hier zu feiern. Bitte melden Sie sich im Pfarramt.
 

Zur Vorbereitung:

Haben Sie Kontakt zu den damaligen Mitkonfirmanden?
Wie wollen Sie den Tag feiern?
 

Folgende Jubiläen werden gefeiert:

25 Jahre: Silberne Konfirmation
50 Jahre: Goldene Konfirmation
60 Jahre: Diamantene Konfirmation
65 Jahre: Eiserne Konfirmation
70 Jahre: Gnadenkonfirmation
75 Jahre: Kronjuwelenkonfirmation
80 Jahre: Eichenkonfirmation
 
Hier geht es zu unserer Galerie.
 

Möchten Sie anlässlich Ihres Ehejubiläums einen Dankgottesdienst feiern, dann setzen Sie sich bitte mit dem Pfarramt in Verbindung. Pfarrer Wolfgang Müller ist bei gesundheitlichen Einschränkungen Ihrerseits bereit, derartige Feiern auch bei Ihnen zuhause zu gestalten.

Mögliche Ehejubiläen:

Silberne Hochzeit (25 Jahre)
Rubinhochzeit (40 Jahre)
Goldene Hochzeit (50 Jahre)
Diamantene Hochzeit (60 Jahre)
Eiserne Hochzeit (65 Jahre)
Gnadenhochzeit (70 Jahre)
Kronjuwelenhochzeit (75 Jahre)
 

Vielleicht haben Sie noch nie einer christlichen Kirche angehört, sind vor einiger Zeit ausgetreten oder Sie gehören bisher einer anderen Christlichen Kirche an und überlegen sich nun, in die Evangelische Kirche (wieder-)einzutreten bzw. überzutreten. 

Wir sagen Ihnen, wie Sie (wieder) Mitglied werden:

Wenn Sie nach Ihrer Taufe und Konfirmation aus der Kirche ausgetreten sind, dann vereinbaren Sie mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer Ihrer Gemeinde einen Termin.

Keine Angst!
Es wartet keine Glaubensprüfung auf Sie. Falls Sie bereits getauft sind, behält die Taufe ihre Gültigkeit. Wenn Sie noch nicht getauft sind, wird Ihr (zukünftiger) Gemeindepfarrer alle Fragen, die mit der Taufe zu tun haben, ausführlich mit Ihnen besprechen.

Wenn Sie sicher sind,
dass Sie gerne (wieder) dazugehören möchten, dann wenden Sie sich einfach ans Pfarramt.
 
Weitere Infos finden Sie hier.
 

Was ist im Trauerfall zu beachten?

Sofern Ihr Angehöriger im Krankenhaus oder in einem Pflegeheim verstorben ist, erhalten Sie von den dortigen Ärzten einen Totenschein. 
Sofern ein Angehöriger daheim verstorben ist, ist es ratsam, je nach Situation den Rettungsdienst oder den Hausarzt zu informieren.

Was ist der nächste Schritt?

Wenden Sie sich an Ihren Gemeindepfarrer, um den Bestattungstermin festzulegen und an den örtlichen Bestatter. Beide werden Ihnen mit ihrer ganzen Erfahrungen beistehen und Ihnen bei den Formalitäten helfen. 

Zur Vorbereitung

Gibt es einen Konfirmanden- oder Trauspruch?
Gibt es einen vorgefertigten Lebenslauf?
Welche Lieder sollen gesungen werden?
Soll es Nachrufe von Vereinen, dem Arbeitgeber, Freunden oder aus der Familie geben?
Wollen Sie einen Trauerkaffee bzw. einen Leichenschmaus im Anschluss an die Beisetzung stattfinden lassen?
Wollen Sie, dass die Trauerfeier in Ton und Bild aufgezeichnet wird? Pandemiebedingt war es immer mal wieder einzelnen Angehörigen nicht möglich persönlich dabei zu sein (Aufenthalt in Quarantäne, Krankenhaus, Altersheim etc.). Durch die Aufzeichnung konnten sie den Gottesdienst dann doch zeitversetzt miterleben.
 
Wussten Sie, dass 1892 (!) der letzte Jahrgang in Deutschland war, der sich in der Zahl seiner Kinder ersetzte und seitdem jede Kindergeneration zahlenmäßig kleiner ist als ihre Elterngeneration.