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Die Fresken im
Inneren des Turmes (heute als Sakristei genutzt) zeigen den
Lebensweg von Jesus Christus. Am besten erhalten sind die
Fresken an der Nordwand, wo die Passion Christi in zwei Reihen
zu je fünf Bildern dargestellt ist. An der Ostwand sind nur noch
Spuren der Fresken zu erkennen. In der Fensternische sind der
Hl. Georg und die Hl. Katharina dargestellt. Diese spätgotischen
Malereien stammen aus dem 13. Jahrhundert.
An die einstöckige Kapelle wurde 1496 eine Kirche angebaut.
1819 wurde diese durch den heutigen Kirchenbau ersetzt;
lediglich der Turm verblieb, wurde jedoch aufgestockt. Der
ehemalige Chorbogen wurde zugemauert. |
Nach zwei Renovierungen Anfang des 20. Jahrhunderts und 1954
wurde die sogenannte Bergkirche unter Pfarrer Gunnar Kuderer
in den Jahren 2002 bis 2004 sowohl außen wie auch innen
aufwändig renoviert. Bei der Farbgebung orientierte man sich
nach restauratorischen Befunden an den Orginalbestand aus
dem Erbauungsjahr 1819. Die Prinzipalstücke im Altarraum
wurden nach Entwürfen von Horst Keller neu angeschafft. Der
bisherige Altar aus Sandstein wurde vor der Kirche
aufgestellt, während der Taufstein der Friedenskirche
Obrigheim gestiftet wurde. Am Pfingstsonntag, den 30. Mai
2004, wurde die Kirche durch Landesbischof Dr. Ulrich
Fischer eingeweiht und erhielt wegen des dominierenden
Bildes der Altarwand den Namen „Christuskirche“.
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